Rechtliche Aspekte der Nachfolge-Regelung

Rechtliche Aspekte bei der Nachfolge-Regelung

Allgemein gilt, dass die rechtliche Gestaltung jene Regelungen umsetzen sollte, die persönlich wünschenswert und finanziell tragbar sind. Damit hat die juristische Ausgestaltung der Nachfolgeregelung die Aufgabe, Verträge und Regelungen festzulegen, welche die Umsetzung dieser Absichten sicherstellen. Jedenfalls sind alle sinnvollen Alternativen auf ihre rechtlichen Auswirkungen hin zu überprüfen.

Die rechtlichen Aspekte sind ebenso wie die steuerlichen Vorschriften als Rahmenbedingungen zu betrachten, die der Gestaltungsfreiheit Grenzen setzen.

Ausgehend von den persönlichen Zielvorstellungen der Beteiligten ist die rechtliche Ausgestaltung vorzunehmen. Dabei sind auch die Steuerwirkungen der Gesamtheit aller Maßnahmen auf alle Betroffenen zu berücksichtigen.

Im Prinzip sind bei einer rechtzeitig geplanten Übergabe alle Parameter beeinflussbar. Je kürzer die Frist bis zur geplanten oder zwangsläufigen Übergabe ist, desto weniger Gestaltungsspielraum verbleibt.

Als Mindestvoraussetzung für eine wenigstens in Ansätzen geregelte Unternehmensweitergabe ist ein Unternehmertestament anzusehen, das auf eventuelle Gesellschaftsverträge abgestimmt ist und alle Erben möglichst ausgewogen berücksichtigt.

Fachliche Beratung für die Optimierung der rechtlichen Ausgestaltung der Unternehmensübergabe, in welcher Form auch immer, ist hier unerlässlich.