Zielgerichtetes Führen | |
"Wohin" soll ich meine Mitarbeiter führen?You manage things but you lead people
Warren Bennis
Es lohnt sich im Hinblick auf eine erfolgreiche Organisation diese und weitere Fragen zu stellen und auch schlüssig zu beantworten. Mitarbeiter oder besser gesagt Menschen führen hat in der heutigen Zeit einen neuen Stellenwert bekommen. Nicht nur, dass die vielzitierte schnelllebigere Zeit ihre tiefen Spuren hinterlässt, sondern es kommen noch erhöhte Anforderungen in einem enger gewordenen Markt hinzu. Im täglichen Business existieren vielschichtige Herausforderungen, Situationen und Entscheidungen, die mehr als nur exquisites fachliches Know-how erfordern. Wenn schon die täglichen operativen Tätigkeiten zunehmen und Mangager davon schier erdrückt werden, wo bleibt dann "das Führung der Menschen"? Wenn ich mich auf der einen Seite mehr und mehr gewissen Dingen widmen muss, was passiert mit der anderen Seite? Wer den externen Kunden erfolgreich zufrieden stellen will, muss auch mit seinen internen Kunden gut zusammenarbeiten!
Der "Faktor Mensch" und die sog. "Soft-Facts" haben größeren Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg als man denkt. Die Vielschichtigkeit solcher Thematiken werden erst transparent, wenn man schriftliche Aufzeichnungen hat, wie man es z.B. aus dem Projekt-Management gewohnt ist. Wer schon ein Pflichtenheft genauestens geführt hat, der wird (leider erst) im Nachhinein erkennen können, was alles eine Sache verzögern, behindern oder gar vernichten kann. Dieses Beispiel soll deutlich machen, welch enorme Komplexität in scheinbar einfachen Aufgaben enthalten ist. Hier eine kleine Übersicht über typische Führungsaufgaben:
Dies sind nur einige Beispiele von Aufgaben und Tätigkeiten, welche für viele Führungskräfte zum Berufsalltag geworden sind. Diese Aufgaben erfolgreich zu meistern ist kein leichtes Spiel und erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Konfliktresistenz, Kritikfähigkeit, (Zeit-)Aufwand und Lernbereitschaft. Als Führungskraft hat man immer eine Vorbildfunktion:
Es soll nicht genügen, dass man Schritte tue, die einst zum Ziele führen, sondern jeder Schritt soll Ziel sein und als Schritt gelten.
Johann Wolfgang von Goethe Jedes Verhalten wird von den Mitarbeitern wahrgenommen und instinktiv ausgewertet. Daraus entsteht dann: "Wie denken die Mitarbeiter/Kollegen/Vorgesetzten über diese Führungskraft"? Dies wiederum erzeugt ein Feld von entweder Zusammenarbeit, Produktivität oder aber das Gegenteil. Wenn der externe Kunde professionell betreut werden soll, so ist eine gute Zusammenarbeit mit dem internen Kunden (=Mitarbeiter) unerlässlich!
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